Förderung für solares Kühlen – Einstieg

März 19th, 2013

Solares Kühlen ist längst keine Seltenheit mehr und gilt ähnlich den anderen Anwendungen erneuerbarer Energien als effizient und umweltschonend. Dies wurde auch von der Regierung erkannt und so gibt es entsprechend auch bereits ein Förderprogramm für solares Kühlen. Ähnlich den anderen Förderungen muss jedoch auch hier bereits im Vorfeld einiges beachtet werden, sodasss wir diese Anforderungen einmal zusammengefasst vorstellen möchten.

Bafa Förderprogramm für solares Kühlen

Die Einstiegsförderung für solares Kühlen ist der sogenannte StatusCheck des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Es soll Auskunft über das Klimaschutzpotential von bereits vorhandenen Anlagen geben. So gesehen handelt es sich bei diesem Check also um nichts anderes als eine kältetechnische Energieberatung. Dazu wird zunächst einmal eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die dann in eine umfassende Berechnung zur Optimierung der Anlage übergeht. Damit dieser Check allerdings gefördert wird, müssen einige Anforderungen erfüllt werden:

  • Es müssen mindestens 50% des jährlichen Energieverbrauchs (gemessen am Gesamtenergieverbrauch) auf die Kälteanlage entfallen.
  • Die jährlichen Kosten liegen für jede Kältanlage über 15.000€ für elektrische Energie und Leistung.
  • Der Energieverbrauch jeder Kälteanlage liegt bei mehr als 150.000 Kilowattstunden.

Die Förderung des Checks für solares Kühlen ist dann ebenfalls variabel. Grundsätzlich werden 75% der Kosten übernommen – jedoch maximal 1.000€. Handelte es sich um einen StatusCheck mit besonderem Berechnungsaufwand dann werden sogar bis zu 1.300€ vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gezahlt. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein korrekt eingereichter Antrag, der neben dem vollständig ausgefüllten Antragsformular auch aus einem ausgefüllten Formular zur “De-minimis-Erklärung” sowie dem Formular zur Bestandsaufnahme. Ebenfalls enthalten sein sollten

  • das berechnete Optimierungspotential des Energieverbrauchs (durch Sachkundigen berechnet)
  • Sofern kein Sachverständiger zur Hand ist, muss Qualifikation desjenigen nachgewiesen werden, der die Berechnungen durchgeführt hat.
  • Belege zu den entstandenen Kosten für den “StatusCheck”
  • Belege zum verbrauchten Strom für die Anlage und sofern vorhanden entsprechende Belege für den Energieverbrauch der Anlage aus dem vergangenen Geschäftsjahr

Mehr Informationen zum Thema können auch auf den Seiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hier eingesehen werden.


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