Welche Wärmepumpe ist die richtige?

März 15th, 2013


Wärmepumpen sind durch die ISH 2013 aktuell wieder bewusster in der Diskussion angekommen. Da stellt sich natürlich auch die Frage, wie man die passende Wärmepumpe auswählt, denn auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Neben Luft-Wasser-Wärmepumpen stehen beispielsweise auch die erdverbundenen Wärmepumpen zur Auswahl, wobei zu den erdverbundenen auch Sole-Wasser und Wasser/Wasser-Wärmepumpen zählen. Die Möglichkeiten sind also durchaus vielseitig und es ist nicht immer einfach das richtige Modell zur eigenen Immobilie auszuwählen.

Verbreitung der Wärmepumpen

Studien haben gezeigt, dass Bauherren und Immobilienbesitzter sich zu großen Teilen gegen die Erdwärmepumpen entscheiden. Der Bundesverband Wärmepumpen e.V. hat dies in einer aktuellen Studie festgestellt. Demnach wurden im Jahr 2012 immerhin 59.500 Pumpen installiert, doch nur 22.200 davon waren jedoch Erdwärmepumpen. Das sind nicht einmal 40% der Gesamtanzahl. Die Luft-Wasser-Wärmepumpen haben dagen im Vergleich deutlich zugelegt. Die Gefahr ist jedoch groß, dass die Entscheidungen vom Verbraucher eher kurzfristig gefällt werden, denn Erdwärmepumpen zahlen sich inbesondere als langfristige Investition aus.

 

Vorteile von Erdwärmepumpen

Im Vergleich zu den Luft-Wasser-Wärmepumpen verursachen erdverbundene Pumpen beispielsweise nur geringe Betriebskosten, da sie ganzjährig einen hohen Ertrag erzielen. Ein Öltank, ein Kamin oder auch ein Gasanschluss ist nicht notwendig und die Lärmbelastung entsprechend gering bzw. gar nicht vorhanden. Außerdem arbeiten die Erdwärmepumpen unabhängig von der Außentemperatur – ein großer Vorteil gegenüber den Luft-Wasser-Wärmepumpen, deren Wirkungsgrad an kalten Tagen deutlich nachlässt und damit den Primärenergiebedarf sowie die damit verbundenen Kosten erhöht.

Die sehr lange Lebensdauer dieser Anlagen (oft sogar mehr als 50 Jahre) spricht ebenfalls für erdverbundene Pumpen, zumal sie dabei auch fast wartungsfrei funktionieren und energieeffizient sowie emissionsarm arbeiten. Der Platzbedarf ist sicherlich von der Größe der Anlage abhängig, bedenkt man jedoch, dass diese Pumpe sowohl zur Brauchwassererwärmung wie auch zur Lüftung, Heizung oder gar Kühlung verwendet werden kann, ist der Platz doch fast schon Nebensache.

Natürlich gibt es auch einige Nachteile, die für den einen oder anderen mal mehr ins Gewicht fallen. Die im Vergleich hohen Anschaffungskosten gehören da sicherlich dazu. Neben den reinen Kosten für das Gerät gehören dazu sicherlich auch die Kosten für die Installation, denn der Aufwand ist nicht gerade gering. Während eine Luft-Wasser-Wärmepumpe genehmigungsfrei ist, muss für die Erdwärmepumpe im Vorfeld beantragt werden. Auch die notwendigen Bohrungen benötigen Zeit und verursachen zumindest vorübergehenden Lärm. Bedenkt man allerdings die Zuverlässigkeit und die hohe Lebensdauer fallen die Nachteilen kaum mehr ins Gewicht.

Passende Produkte finden Sie übrigens auf den Seiten von Wärmepumpedirekt24.de.


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