Energiewende nur mit Solarstrom und Solarwärme!

Nichts wird aktuell so stark diskutiert wie die Energiewende in Deutschland. Die nächste Wahl steht bevor und die Strompreise drücken die Euphorie der Verbraucher für Investitionen in erneuerbare Energien. Nun hat der Bundesverband Solarwirtschaft Vorschläge für die nächste Legislaturberiode unterbreitet.

Die Energiewende ist sicherlich kein einfaches Thema und so ist nur empfehlenswert, dass sie parteiübergreifend und vor allem konsequent verfolgt werden sollte. Eine besondere Schküsselrolle fällt dabei der Solarenergie zu, welche die Energiewende mit Solarstrom aber auch mit Solarwärme untersützt. Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Solarenergie u.a. aber auch aufgrund ihrer Erfolge im Ausbau als eine wichtige Treibkraft positioniert. Carsten König (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbrandes Solarwirtschaft) bekräftigt daher erneut ihre Bedeutung für die Zukunft.

Ziele der Energiewende

Das Ziel der Energiewende ist längst klar: Die Energieversorgung soll vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Experten vertreten dabei einhellig die Meinung, dass Solarwärme und Solarstrom dabei zu den wichtigsten Bereichen zählen werden. Zudem haben sie den größten Einfluss auf das Gelingen der Energiewende. Aus diesem Grund ist das Branchenziel eine Bereitstellung von mindestens 10% des Strombedarfs über Photovoltaik bis zum Jahr 2020, bis 2030 sollen sogar mindestens 20% des Bedarfs über Solarstrom gedeckt werden. Um dies zu erreichen hat der BSW-Solar nun verschiedene Punkte erarbeitet und der Politik vorgestellt.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Korrektir des bisher eher fehlerhaften Umlagenmechanismus im EEG und das möglichst kurzfristig. Die erneuerbaren Energien senken bereits jetzt nachweislich die Börsen-Strompreise, beim Verbraucher kommt davon allerdings nichts an. Im Gegenteil werden zusätzliche Kosten über die EEG-Umlage weiterhin in Rechnung gestellt, was hier natürlich für Unmut sorgt. Aus Sicht des Bundesverbandes Solarwirtschaft besteht hier daher dringender Handlungsbedarf nicht zuletzt da die Marktregeln noch auf der alten Energiewirtschaft basieren. Die erneuerbaren Energien können mit diesen jedoch nicht vereint werden, da sie anders als Gas-, Kohle- und Atomkraftweke keine Brennstoffkosten haben. Das EEG wird auch in Zukunft ein wichtiger Motor in der Energiewende sein, umso wichtiger ist die richtige Ausrichtung desselben.

Mehr Informationen zum Thema können auch auf den Seiten des Bundesverbandes Solarwirtschaft eingesehen werden.


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