Die Bruttokollektorfläche – was ist das?

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Förderung einer Solaranlage richtet sich nach der Bruttokelloktorfläche. Um die Höhe der Förderung abschätzen zu können, ist es daher wichtig die Bruttokollektorfläche zu kennen. Die Berechnung der Fläche ist vergleichsweise einfach: Einfach die Länge mit der Breite der Außenabmessungen der Kollektoren multiplizieren. Dies ergibt die sichtbare Größe der Kollektorfläche auf dem Dach bzw. auf einer Aufstellfläche im freien Feld. Dabei ist es unerheblich, ob Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren betrachtet werden.

Wofür brauche ich die Bruttokollektorfläche?

Die Abmessung der Kollektorfläche ist insbesondere in der Planungsphase der Anlage entscheidend. So kann sichergestellt werden, dass die Kollektoren auch tatsächlich ausreichenden Platz auf der verfügbaren Dachfläche haben. Einen Hinweis auf den Solarertrag gibt die Bruttokollektorfläche allerdings nicht. Diese könnte indirekt aus der Absorberfläche abgeleitet werden, die angibt wie groß die verfügbare Kollektorfläche für die Umwandlung der eintreffenden Sonnenenergie ist.

Hinsichtlich der Förderung der bivalenten Solarthermie Anlage ist die Bruttokollektorfläche ein entscheidender Punkt. Betrachtet man die reine Aperturfläche (Fläche, über die tatsächlich eine Sonneneinstrahlung möglich ist) sind große Unterschiede zwischen Flach- und Vakuumröhrenkollektoren ersichtlich. Dies würde die Berechnung der Förderung für die verschiedenen Kollektoren deutlich komplizierter gestalten, weshalb die Bruttokollektorfläche als maßgebend gewählt wurde. Ein Vakuumröhrenkollektor bringt im Vergleich zwar mehr Leistung als ein Flachkollektor mit einer Bruttokollektorfläche der gleichen Größe, dennoch erhält er die gleiche Förderung.


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