Solarstromspeicher – Tipps zum Einkauf

Mit den steigenden Strompreisen steigt das Bedürfnis nach mehr Energieeffizienz aber auch nach einer besseren Möglichkeit den ggf. selbst produzierten Strom auch selbst zu nutzen. Im Mai diesen Jahres ist zur Förderung der Entwicklung von Solarstromspeichern ein Programm zu finanziellen Beteiligung an den Invesitionskosten für Solarspeicher gestartet, welches sich steigender Beliebtheit erfreut. Der Hintergrund ist einfach: ein Solarstromspeicher soll den überschüssigen Strom speichern und für eine spätere Selbstnutzung zur Verfügung zur Verfügung stellen. Auf diese Weise kann der Eigenverbrauch der Solar- und anderer, energieerzeugender Anlagen verbessert werden.

Vorgehen beim Solarstromspeicher Kauf

Die Vorgehensweise beim Kauf eines Solarstromspeichers gleicht in seinen wesentlichen Zügen jeder anderen größeren Investition: Man beginnt mit dem Einholen von Angeboten verschiedener Händler und ggf. Monteure. Für das Angebot ist es in der Regel notwendig, dass sich der jeweilige Fachmann die Immobilie anschaut und dann eine Empfehlung ausspricht bzw. ein Angebot abgibt. Für Neueinsteiger empfielt sich in diesem Zusammenhang die Angebotsanfrage für ein Komplettpaket aus PV-Anlage und Solarstromspeicher. Dies hat in den meisten Fällen den Vorteil gleich alle notwendigen Komponenten auf einen Schlag und oft zu einem insgesamt günstigeren Preis zu erhalten.
 

Varianten der Solarstromspeicher

Während der Angebotsphase wird sich früher oder später die Frage stellen, welche Variante der Solarstromspeicher erworben werden soll. Aktuell gibt es unterschiedliche Technologien von verschiedenen Herstellern. Meist basieren diese entweder auf Blei-Basis oder auf Lithium-Ionen. Welche der beiden Varianten für Ihre Immobilie geeignet ist, hängt dann von den Anforderungen an den Speicher ab. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, die sich auch in der Anwendung zeigen. Insbesondere im Hinblick auf die Lebensdauer, die Energiedichte und natürlich den Preis gibt es hier teilweise recht große Unterschiede. Diese müssen im Zuge der Entscheidungsfindung natürlich berücksichtigt werden. Diese Punkte sollten schon beim Einholen der Angebote berücksichtigt werden. Gleichsam ist es wichtig natürlich auch die anderen, eventuell schon vorhandenen Komponenten einer bestehenden Photovoltaikanlage zu berücksichtigen. Nur wenn alle Komponenten gut aufeinander und auf ihre Anwendung abgestimmt sind, kann die gesamte Anlage effizient arbeiten.

Staatliche Förderung der Solarstromspeicher

Wie eingangs bereits erwähnt wurde in diesem Jahr ein Förderprogramm speziell für Solarspeicher begonnen. Diese wird von der KfW-Bank angeboten, die zinsgünstige Kredite für die Finanzierung eines Speichers anbietet. Bis zu 30% der Investitionskosten werden dann vom Staat übernommen, wobei natürlich sichergestellt sein muss, dass der Speicheranbieter die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt. Sofern hier Zweifel bestehen, kann der Installateur meist weiterhelfen. Es ist jedoch wichtig, die Förderung im Vorfeld der Auftragsvergabe zu beantragen. So ist in jedem Fall sichergestellt, dass der gewünschte Speicher gefördert wird.

Sobald die Förderung bewilligt wurde, geht es dann an die Installation des jeweiligen Speichers. Die Installation kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Lediglich in Verbindung mit einer Neuinstallation einer PV-Anlage kann es aufgrund Witterungsbedingungen zu Verzögerungen kommen. Dies versteht sich aber von selbst, da für eine erfolgreiche und sichere Installation der PV-Module gewisse Mindestbedingungen erfüllt sein müssen. Sobald die Installation abgeschlossen und der Speicher eingerichtet ist, arbeitet das System automatisch. Es ist allerdings empfehlenswert die Funktionalität regelmäßig vom Fachmann überprüfen zu lassen um eventuelle Einbußen frühzeitig erkennen und beheben zu können. Um dies auch im Falle eines anderen Handwerkers reibungslos zu gewährleisten ist es unverzichtbar für die gesamte Anlage eine Dokumentation zu führen. In dieser sind sämtliche Komponenten, deren Datenblätter sowie die Installation der Anlage vermerkt.

Ist dies ebenfalls abgeschlossen bleibt lediglich die Aufgabe der Anmeldung des Speichers beim Netzbetreiber. Dies ist notwendig, da durch die Nutzung eines Solarstromspeichers weniger Überschuss in das Stromnetz eingespeist wird. Damit der Netzbetreiber dies in der Versorgung der anderen Haushalte berücksichtigen kann, ist es wichtig ihn zu informieren. Oft übernimmt diese Anmeldung auch der Installateur des Speichers. Sicherer ist es jedoch, dies während der Gespräche vorab zu erfragen.


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